Narratives Design

Sechs Gruppen von Studentinnen und Studenten aus Linz sollten sich mit einer Person, die sich in einem arabischen Land befindet, in Verbindung setzen und aus der folgenden Unterhaltung oder aus dem Akt der Kontaktaufnahme ein Designobjekt generieren. Von sehr persönlichen Konversationen bis zur Unmöglichkeit der Kontaktaufnahme konnten verschiedene Intensitäten von zwischenmenschlichen Kontakten erreicht werden. Die Arbeiten spiegeln dies wider.

Gemeinsam mit meinen Kollegen Simon Hauer und Peter Walter widmete ich mich dem Iran und Sam Beklik, einem jungen Künstler aus Teheran (siehe Infobox).

Mit unserem Pavillon verfolgen wir zwei Ziele. Nach außen hin zeigt er die perfekte Fassade die von der Iranischen Regierung vermittelt wird. Das Innere mit Auszügen aus Sams Kunst spiegelt die latente Unruhe in der jungen Bevölkerung wieder.

Eine detaillierte Beschreibung, Fotos und Interviews mit den Teilnehmerinnen finden Sie auf der Homepage zum Global Story Workshop.

 

Update, 18. Juni 2011:

Internationale Medien zeigten reges Interesse am Global Story Workshop. Neben einer lokalen Radiosendung berichteten das kanadische Magazin Azure und das in Australien beheimatete Design Quaterly über unser Engagement in Linz. Die Links zu den Berichten mit weiteren Bildern finden Sie hier.

Simon Hauer, Peter Walter und ich (vlnr) vor unserem entstehenden Pavillon

 

Sam B, 21, ist ein multidisziplinärer Künstler aus Teheran. Als sich seine Eltern scheiden ließen, ermutigte ihn ein Freund dazu seine Gefühle künstlerisch zu verarbeiten. In seiner Musik, Malerei und Fotografie findet er den Raum dafür.

Erfahren Sie hier mehr über Sams Kunst.